Machu Picchu

Machu Picchu

Zu Fuß:

Es gibt viele verschiedene Routen und jede stellt ihre ganz eigenen individuellen Ansprüche, aber alle führen zum gleichen Ziel - Machu Picchu. Nachfolgend sind drei herausfordernde Routen und dazugehörige Details zum Ablauf aufgelistet.

 

Inka-Trail - Dauer 4 Tage, Übernachtung in Zelten (man sollte sportliche Kondition mitbringen)

1. Tag: Die Tour startet in Ollantaytambo und führt zum ersten Campingplatz nach Wayllabamba. Auf dem Weg kommt man an den Inka Terassen von Llaqtapata entlang

2. Tag: Die Wanderung geht sehr früh weiter und man durchläuft verschiedene Mikroklima und gelangt letztendlich über den Pass Warmiwañusca (4.200 m) zum zweiten Campingplatz Paqaymayu.

3. Tag: Wieder beginnt die Wanderung sehr früh am Morgen und wird den zweithöchsten Pass dieser Routen an diesem Tag überqueren (3.850 m) und kommt an mehreren archeologischen Stätten wie Runcuracay, Sayacmarca und Phuyupatamarca vorbei bis man die letzte Nacht dieser Tour auf dem Campingplatz von Wiñaywayna verbringt.

4. Tag: Umso eher man das letzte Stück beginnt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit Machu Picchu bei Sonnenaufgang vom 'Inti Punku Puerta del Sol', dem sogenannten 'Sonnentor' zu sehen. Man kann entweder die 1,5h Fußmarsch oder mit dem Bus (25 Minuten) nach Machu Picchu fahren. Für Machu Picchu selbst steht eine ca. 2h geführte Tour an und danach hat man noch Zeit die Inka Stadt selbst zu erkunden. Optional kann man auf den Berg Huayna Picchu klettern (2.720 m; ca. 50 Minuten), dies muss aber lange im Voraus dazugebucht werden! Am späten Nachmittag/Abend geht es dann mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo.

 

Inka Jungle-Trail - Dauer 4 Tage, Übernachtung im Hostel (man sollte gute - sehr gute sportliche Konditionen mitbringen)

1. Tag: Man wird mit dem Bus zum Pass von Abra Màlaga gebracht, von wo aus die erste Etappe mit einer Downhill Biking Tour startet. Diese führt ca. 1.500 m hinunter bis nach Santa Maria. Dort wird man die erste Nacht in einem Hostel verbringen und hat genug Zeit um sich entweder den Ort selbst anzuschauen oder eine River Rafting Tour mitzumachen.

2. Tag: Der zweite Tag hält eine etwa 8h Wanderung parat. Auf den alten Inka-Pfaden wird es sowohl bergab als auch bergauf gehen. Hier man die Chance Papageien, anderen paradisischen Vögeln und Affen ganz nah zu kommen. Um zum Etappenziel nach Santa Teresa zu gelangen, muss man noch den Fluss Urubamba überqueren - natürlich in dem man eine Hängebrücke nutzt! In Santa Teresa angekommen, kann wer möchte, noch einen Abstecher zu den Thermalquellen machen und sich von dem anstrengenden Tag entspannen. Diese sind ca 45 Minuten zu Fuß entfernt.

3. Tag: Bevor es los geht besteht die Möglichkeit eine Ziplining Tour mitzumachen. Diese Ziplines führen ca. 150m über dem Boden durch den Dschungel - ein echtes Abenteuer! Danach geht es mit einer 2h Wanderung zu den Wasserkraftwerken von Hidroeléctrica, vorbei an wunderschönen und leckeren Orangen-, Mango-, Avocado- und Bananenplantagen. Entlang der Gleise die nach Machu Picchu führen, kommt man nach weiteren 2h Fußmarsch in Agua Calientes an. Auch hier gibt es Thermalquellen in denen man abschalten kann.

4. Tag: Der letzte Tag sollte früh beginnen um Machu Picchu bei Sonnenaufgang zu sehen - ein einmaliger Anblick! Man kann entweder zu Fuß (1,5h) oder mit dem Bus fahren (25 Minuten). Anschließend gibt es eine 2h Führung durch die Inka Stadt, nachher hat man Zeit für eine eigene Erkundung der Ruinen. Optional kann man auf den Berg Huayna Picchu klettern (2.720 m; ca. 50 Minuten), dies muss aber lange im Voraus dazugebucht werden! Am späten Nachmittag/Abend geht es dann mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo.

 

mit dem Zug:

Frühs ab Ollantaytambo bis Aguas Calientes (Dorf bei Machu Picchu) und von dort ein kurzer Fußmarsch zur alten Inkaruine von Machu Picchu. Dort hat man dann mehrere Stunden Aufenthalt, kann die Führung mitmachen und anschließend auf eigene Faust sich die Ruinen noch anschauen und wer will, der kann auch noch am Berg Huayna Picchu klettern gehen. Hierfür muss man sich allerdings im Voraus anmelden, denn es dürfen pro tag nur 400 Personen dort hinauf klettern. Außerdem soltle der Aufstieg nicht unterschätzt werden! Der Aufstieg selbst dauert ca. 1h.

Am späten Nachmittag fährt man dann wieder mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo, Urubamba oder bis Cuzco. 

Es fahren auch am Vormittag, Mittag und am zeitigen Nachmittag Züge, jedoch hat man dann nicht viel Zeit in Machu Picchu selbst, daher ist zu empfehlen sehr früh anzureisen - zumal man dann auch die Chance auf einen spektakulären Sonnenaufgang über der Inkstadt hat!